Ein Haus mit Tradition
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Uhle Wein & Sekt
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Uhle Ein Haus mit Tradition

Der Name Weinhaus Uhle ist untrennbar mit der Geschichte Schwerins verbunden.

Bereits 1751 verlieh Herzog Christian II. Ludwig an Johann Georg Uhl das Privileg als Frey-Wein-Schenker Wein, Branntwein und Bier zu produzieren, zu verkaufen und Gesellen auszubilden.

Mit seiner ersten Weinschenke in der Schusterstraße legte Johann Georg Uhl sodann den Grundstein für das älteste Geschäft in Schwerin und eine mehr als 250 Jahre lang anhaltende Erfolgsgeschichte.

1756 erstand Uhl in der Schusterstraße das Grundstück, auf dem heute das Weinhaus Uhl zu finden ist, für 2000 Taler.
Den Großteil seiner Ware erhielt er damals aus Südfrankreich, von wo die Weinfässer mit Schiffen nach Lübeck und dann nach Schwerin transportiert wurden.

1843 - Schwerin wurde gerade ans Eisenbahn- und Telegraphennetz angeschlossen - ließ Johann Georg Ernst Uhl anstelle des Geschäftshauses in der Schusterstraße ein massives Wohnhaus errichten.

1860 - Nach der Geschäftsübernahme von seinem eben verstorbenen Vater Johann Georg Ernst Uhl durch Johann Heinrich Gottlieb Uhle - zum ersten Mal "Uhle" statt "Uhl" geschrieben - kann dieser das selbstständige Einfuhrgeschäft erheblich zu einem wirklichen Weingroßhandel ausdehnen. Die vielen Fässer und Flaschen wurden nicht nur unter dem Geschäft in der Schusterstraße, sondern auch in Kellern am Marienplatz, in der Schlossstraße und in der heutigen Buschstraße gelagert.

1901 feierte der Weingroßhandel 150jähriges Jubiläum. Zum Kundenstamm gehörten fast alle mecklenburgischen Adelsfamilien.

In den goldenen 20ern florierte der Weingroßhandel. In Hamburg, Berlin und Wismar wurden Zweigniederlassungen eröffnet.

Die Wirtschaftskrise in den 1930er Jahren sowie die Güterknappheit gegen Ende des 2. Weltkrieges spiegelten sich auch in den Geschäftszahlen des Weinhandels Uhle wider.

Als aus der sowjetischen Besatzungszone die DDR entstand, erschwerten zahlreiche neue Gesetze die Existenz privatwirtschaftlicher Unternehmen.

1952, nur ein Jahr nach dem 200-jährigen Jubiläum des Weinhandels Uhle, entging Geschäftsführer Georg Bühring-Uhle der Verhaftung und floh in die BRD. Er wurde enteignet und aus dem Geschäft wurde ein Volkseigener Betrieb.

Nach dem Zusammenbruch der DDR erfolgte 1991 die Rückübertragung des Weinhaus Uhle an die Familie Bühring-Uhle. Seit dem steht das Haus wieder für gediegene Restaurationen und erlesenen Wein- beziehungsweise Sektgenuss.